Warum diese Schliessfachanlage ?

 


 

Schliessfachanlagen für den Außenbereich sind naturgemäß vielfältigen Umgebungsbedingungen wie Klima, Wetter, Sonne und Vandalismus ausgesetzt. Normal eingesetzte Schliessfachanlagen, zum Beispiel aus dem Bahnhofsbereich haben sich aufgrund ihrer Bauweise nicht im Außenbereich bewährt. Auch eine Adaptierung unter Anpassung der Materialien und Schließsysteme hat sich nicht als marktfähig und zukunftsträchtig erwiesen.
Die bisher vereinzelt eingesetzten zentral angeordneten Anlagen im Aussenbereich waren - bedingt durch die kastenförmige Bauweise - wenig ansprechend, wartungsintensiv und wurden von den Nutzern in einem für einen wirtschaftlichen Betrieb erforderlichen Umfang nicht akzeptiert. Die Betreiber, Hoteliers und Kurverwaltungen entschlossen sich die Anlagen nicht mehr dezentral im Aussenbereich sondern im Innenbereich – meist in Verbindung mit den zentralen Sanitäranlagen - zur Verfügung zu stellen, die Anlagen verschwanden aus dem Sichtbereich der Gäste und wurden somit nicht mehr ausreichend genutzt. Letztendlich führte dieser Vorgang zur Demontage und Verschrottung der Anlagen. 
Um dem stetig wachsenden Sicherheitsbedürfnis der Besucher von öffentlichen Einrichtungen wie z.B. Strand- und Schwimmbädern oder auch Skilifte und Einkaufszentren entgegenzukommen, wurde von uns eine modulare Schliessfachanlage zur Aufnahme der üblichen Wertgegenstände wie Geldbörse, Smartphone, KFZ-Papiere und Schlüssel, Fotoapparat usw. entwickelt und zum EU-Patent angemeldet
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Aufgrund der Erteilung des Patentes ist das Alleinstellungsmerkmal für die modulare Bauweise gegeben.
Durch die zellartige Bauweise sind die Schliessfächer  wesentlich wirtschaftlicher an die Umgebungsbedingungen anpassbar als die üblichen Schliessfachanlagen. Die röhrenförmigen Elemente und Säulen können je nach Einsatzgebiet aus handelsüblichen Rohren aus pulverbeschichtetem Stahl, seewasserbeständigem Edelstahl oder GFK gefertigt werden und bieten, bedingt durch die runde Oberfläche und die mechanische Festigkeit einen erheblichen Schutz gegen Umwelteinflüsse und Vandalismus. Das ansprechende Design bietet den Betreibern die Möglichkeit, die Anlagen den Nutzern möglichst in der Nähe der Freizeiteinrichtungen, beispielhaft direkt am Strand an der See, zur Verfügung zu stellen.
Das vorgesehene und in der Patentschrift beschriebene Bedienungskonzept über ein Terminal und biometrischen Merkmale (Fingerprint) entlastet den Benutzer von Schlüsseln oder Transponder für die Zugangsberechtigung und trägt damit zu einem objektiven Sicherheitsaspekt für den Besucher bei.
Die erforderlichen elektrotechnischen Einrichtungen sind in dem Sockel der Säulen oder einem separat angeordneten Schaltkasten integriert und vor unberechtigten Zugriff optimal geschützt. Die Bauteilauswahl erfolgt unter den Gesichtspunkten einer industriellen Nutzung um eine hohe Verfügbarkeit – und somit Akzeptanz für den Nutzer und den Betreiber - zu erreichen.

 

1.    Lösungsansätze, Vorteile gegenüber bisherigen Lösungen
Zur Lösung der zuvor beschriebenen Problematik eines wirtschaftlichen Betriebes von Schliessfachanlagen ergeben sich ausgehend von den Sicherheitsaspekten und dem Nutzerprofil der Gäste die folgenden Ansätze:

1.1.  Die Gäste benötigen einen Aufbewahrungsort für ihre persönlichen Wertsachen wie Portemonnaie, Geld- Kreditkarten, Autoschlüssel und Papiere, Mobiltelefone, Fotoapparat usw.
Diese Aufbewahrungsmöglichkeit  wurde auch von den bisher eingesetzten Anlagen gewährleistet.

1.2.  Die Gäste möchten ihre Wertsachen in Sichtweite verwahren.
Dieser subjektiver Sicherheitsaspekt kann nur von einer, wie zuvor beschriebenen,  dezentralen modularen Anlage erfüllt werden.

1.3.  Die Wertsachen müssen für den Gast leicht, schnell und bequem erreichbar sein, beispielhaft wird das Handy nach dem Baden wieder an dem „Liegeplatz“ oder Strandkorb benötigt, die Kinder möchten sich ein Eis kaufen usw.
Diese primären Forderungen sind nur von einer dezentralen, z.B. Strandabschnitten zugeordneten, Anlage zu erfüllen.

1.4.  Die elektronischen Geräte sollen nicht der direkten Sonneneinstrahlung, Wind, Flugsand und Regen ausgesetzt sein.
Der Schutz vor Sonneneinstrahlung ist in der Regel durch eine zentrale Anlage auf der Nordseite eines Gebäudes gegeben, bei einer dezentralen Anlage ist die Anlage z.B. über eine Beschattungsanlage in Form eines Solarpaneels zur Stromversorgung oder modular über eine innovative Kühleinrichtung (beispielhaft das selbst kühlende Bierfass) mittels dem Mineral Zeolith durchzuführen.

1.5.  Der Verschluss der Wertsachen sollte ohne Schlüssel / Transponder erfolgen, um die objektiven Sicherheitsbedenken „Schüssel weg – Alles weg“ zu entgegnen.
Durch den Einsatz und der stetigen Weiterentwicklung akzeptabler biometrischer Verfahren, wie das Fingerprintverfahren, ist kein Schlüssel mehr erforderlich. Eine mehrfach Bedienung ist auch bei dem biometrischen Verfahren durch das Administrator / Benutzer Verfahren gewährleistet. 

1.6.  Die Betreiber sollen einen wirtschaftlichen Vorteil aus den zur Verfügung gestellten Sicherheitseinrichtungen erzielen können.
Der wirtschaftliche Vorteil wird in einer touristischen Region durch die Vermittlung objektiver und subjektiver Sicherheitsaspekte und daraus steigender Übernachtungszahlen erzielt. Das System lässt sich aufgrund des Einsatzes innovativer Kommunikations- und Bedien- und Zahltechniken problemlos in die Infrastruktur (Kurkarte) einbinden. Weiterhin ist es möglich die Anlage in das Sicherheitskonzept einer Badeaufsicht (DLRG) einzubeziehen oder die Anlagen als Werbeträger zu nutzen ( z.B. durch die Form einer Getränkedose).

1.7.  Die Anlagen sind wartungsarm und modular aufzubauen um eine problemlose Anpassung an die Nutzerkapazität durchführen zu können.
Aufgrund der kompakten, vandalismussicheren Bauweise ist eine Beschädigung durch Gewaltanwendung weitgehend ausgeschlossen. Durch die modulare Technik und der Vernetzungsmöglichkeit über LAN / WLAN sind die vorgestellten Schliessfachanlagen leicht der Nutzerkapazität anzupassen.  Bei entsprechender Materialauswahl ist eine Demontage der Anlagen nach Ablauf der Saison nicht erforderlich.

 

Kontakt:  

Dipl.- Ing. Lutz Eggers

Beckedorfer Heide 44

D-28790 Schwanewede

lutz.eggers(at)ing-eggers.de